Breakdance Lexikon

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A

Airplanes: Begriff aus dem Breakdance für Windmills mit gespreizten und zur Seite ausgestreckten Armen.

Airtrack: Bezeichnet die Drehung auf dem Kopf ohne Bodenkontakt der Hände.

Airtwist: Meistens aus dem Flare gestarteter Move. Gemeint ist eine volle Drehung des Körpers ohne Bodenkontakt.

Applejacks: Bezeichnung für einen wesentlichen Move zur Herausforderung eines anderen Breakers zum Battle. Dabei steht der Breaker auf beiden Beinen, läßt sich nach hinten auf die Handflächen fallen und streckt ein Bein in die Luft, springt zurück auf ein Bein und wiederholt diesen Bewegungsablauf.



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B

Banana Mills: Bellymills mit geschlossenen Beinen.

Banane: Bezeichnung für einen Wulf mit geschlossenen Beinen.

Barrels: Bezeichnung für Windmills, bei denen man die Arme vor seinem Rumpf hat.

Battle Rock: (auch Brooklyn Rock und Up Rock). Siehe auch: Up Rock.

Bellymills: Ähnlich einer Windmill, nur sich auf dem Bauch, nicht auf Kopf oder Hand drehend.

Bhudda: Gemeint ist ein Move ähnlich dem Ufo, wobei sich jedoch die Knie zwischen den Armen befinden und keinen Bodenkontakt haben.

Boomerang: Hierbei sitzt der Bboy mit gespreizten und ausgestreckten Beinen auf dem Boden und bewegt seine Arme zwischen diesen. Er hebt seinen Körper an, berührt nur noch mit den Händen den Boden und beginnt sich um die eigene Achse zu drehen.

Boston Crab: Crab, bei dem die Beine weit gespreizt sind, der Körper derweil aufgerichtet ist.

Bronco: Hierbei springt der Bboy zunächst von seinen Füßen auf seine beiden Hände und wiederholt diesen Bewegungsablauf. Diese Bewegung erinnert an ein sich aufbäumendes Pferd, daher der Name.

Brooklyn Rock: (auch Battle Rock und Up-Rock), siehe Up-Rock.

Bunny Rock: Gehört zu den Flares. Der Bboy bewegt sich hüpfend im Kreis, hier-bei bleiben die beiden Beine des Tänzers gespreizt und gestreckt.


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C

Cannonball: Hierbei legt der Tänzer seine Arme um die angewinkelten Beine.

Capoeira: Berührungsfreie, verbotene Kampftanzform afrobrasilianischer Sklaven zum versteckten Trainieren von Verteidigungs- und Angriffstechniken in Begleitung von Trommeln und Gesang. Sie war bis 1930 verboten und gehört zu den Wurzeln des Breakdance und der Hiphop-Musik.

Combinations: Bezeichnung für die Verbindung verschiedener Powermoves.

Crab: Ähnlich dem Turtle, jedoch bleiben hier die Beine in Froschstellung.

Crabwalk: Hier läuft der Tänzer in Crab Haltung herum.

Crazy Legs: Andere Bezeichnung für Airswipes, daß sind mehrere, hintereinander ausgeführte Swipes.

Crickets: Crickets bezeichnen Drehungen, die in ihrer Art und Ausführung den Handglides sehr ähnlich sind. Im Unterschied zu diesen Moves wird jedoch das Körpergewicht des Tänzers temporär auf die eine Hand am Boden verlagert, während die andere Hand den Boden in keiner Form berührt. Bei guter Ausführung erwecken Crickets den Eindruck einer kontinuierlichen Drehbewegung.



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D

Down Rocks: Bezeichnung für bestimmte Moves. In diesem Fall sind Schritte am Boden gemeint. Normalerweise werden Downrocks mit Freezes und Hesitations kombiniert und bilden die Grundlage für weitere Moves.



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E

Eggbeaters: Bezeichnung für Windmills mit den Händen am Geschlechtsteil.

Elbowglide: Der Tänzer vollführt hier im Grunde dieselben Bewegungen wie beim Handspin, jedoch wird die Drehung auf dem Ellenbogen ausgeführt, die Hand ruht dabei auf dem Bauch.

Elbowspin: Begriff für eine Drehung auf dem Ellenbogen.

Electric Boogie: Um 1972 in Fresno, Kalifornien entstandene Tanzrichtung, die sich unabhängig vom B-Boying in New York City entwickelte.



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F

Fistglide: Der Fistglide ist eng mit dem Handspin verwandt. Der Bewegungsablauf ist derselbe wie beim Handspin. Allerdings dreht sich der Tänzer hierbei auf der Faust.

Flare: Bezeichnet Kreisbewegungen um die Arme, ursprünglich auf Pferden ausgeübt. Der Begriff wurde vom Nachnamen des Turners Thomas Flare abgeleitet.

Flips: Die Flips gehören zu den Powermoves und beinhalten alle Formen von Überschlägen. Hier sind in erster Linie Salto und Flic Flac zu nennen.

Floats: Die Floats gehören zu den Powermoves. Hierbei schwebt der Körper des Tänzers waagerecht über dem Boden und wird von den laufenden Händen gestützt. Floats können nur in Drehbewegungen umgesetzt werden. Sind die Arme während der Drehbewegung ausgestreckt und die Beine angewinkelt, so spricht man von Highturtles. Sind die Gliedmaßen während der Drehbewegung angezogen, so spricht man von Turtles. Wird die Drehbewegung mit gestreckten Armen vollführt, so bezeichnet man dies als Wulf.

Foot Work: Synonym für Downrocks.

Freezes: Freezes gehören zu den Powermoves und bezeichnen ein abschließendes, wie angefroren erscheinendes Verweilen in einer Position. Freezes leben von Eigenkreationen. Zu den wichtigsten und bekanntesten Freezes zählen der Baby Freeze, der Atornic Freeze und der Share Freeze. Oft wird ein Freeze als Abschlußmove benutzt.

Frontflip: Bezeichnet einen Überschlag vorwärts, bei dem sich der Breaker am Ende wieder in seiner Ausgangsposition befindet.



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G

Genies: Ähnlich der Windmills, bei den Genies bleiben die Arme jedoch vor der Brust gekreuzt.



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H

Handglide: Hierunter versteht man das waagerechte Drehen des Körpers um seine Achse während die Ellenbogen den Tänzer im Rumpf stützen und die Hände den Boden berühren.

Headspin: Bezeichnung für einen Move beim Breakedance, der das Drehen auf dem Kopf um die eigene Achse bezeichnet.

Helicopter: Gehört zu den Mills, Synonym für Windmill. Bezeichnung für Drehungen um die Körperlängsachse, wobei die Beine gestreckt bleiben.

High Turtles: Die Highturtles gehören zu den Floats. Hierbei schwebt der waagerechte Körper des Tänzers drehend mit gestreckten Armen und angewinkelten Beinen über die Tanzfläche.

Hollow Back: Bezeichnet einen Handstand, bei dem die Beine zum Rücken hin gebeugt sind.


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I



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J



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K

Kip Up: Hierbei liegt der Breaker erst auf dem Rücken, versucht dann aber eine stehende Haltung einzunehmen, indem er sich rückwärts rollt und die Füße in die Luft wirft. Sein Oberkörper folgt diesen notgedrungen. Letztendlich steht der Tänzer wieder aüf seinen Beinen.

Kneespin: Beim Kneespin berührt einzig und allein das Knie des Tänzers den Boden. Das andere Bein ist in die Höhe gestreckt. Durch das Abstoßen mit den Händen wird eine Drehbewegung vollführt. Wird das Bein während des Drehens wieder eingezogen, steigert dies die Drehgeschwindigkeit des Tänzers.



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L

Locking: Breakdance-Begriff, ausdrucksstarke, trickfilmartige Tanzform, Comic-Tanz, die ersten Breaker, die diese Tanzrichtung praktiziert haben, sollen sich von Charlie Chaplin inspiriert haben lassen.



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M

Mills: Engl.: Mühlen. Die Mills gehören zu den "Powermoves" und bezeichnen Drehungen um die Körperlängsachse mit abwechselndem Bodenkontakt der Schultern und Hände. Sind die Beine während dieses Vorgangs angezogen, spricht man von Mini Mills. Sind die Beine hingegen ausgestreckt, so bezeichnet man dies als Windmills oder Helicopter. Besteht währenddessen abwechselnder Bodenkontakt mit Bauch und Schultern, so bezeichnet man diese Bewegungsarten als Belly Mills.

Moonwalk: Gehört zu den Floats.

Munchmills: Windmills mit gekreutzen Beinen.



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N

Nadel: Wie Munchmills, nur dass die Beine nicht überkreuzt, sondern auch konstant ausgestreckt sind. Die Arme werden vom Körper in Richtung der Beine weggehalten.

Neckmoves: Bezeichnung für eine Umdrehung einer Windmill.

Nutcrackers: Eine Windmill, bei der der Breaker die Hände zwischen den Beinen hat.



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O



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P

Popping: Bezeichnung für Electric Boogie, Electro- und Roboter-Tanzformen, hierzu zählen auch die lebenden Schaufensterpuppen und Straßenanimateure. Das Popping entstand unabhängig vom B-Boying an der Westküste der USA.

Pop-Locking: Mischform aus Popping und Locking, die sich in den 80ern an der Westcoast herausbildete.

Powermove: Bezeichnung für akrobatische Bewegungen beim Tanzen (z.B. Backspin und Headspin).



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Q



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R

Routines: Bezeichnung für von mehreren Tänzern synchron ausgeführte Bewegungsabläufe.



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S

Spins: Die Spins gehören zu den Powermoves. Unter Spins versteht man jegliche Art von Drehungen auf Körperteilen um die Körperlängsachse. Drehungen auf den Knien heißen Kneespins, Drehungen auf dem Rücken nennt man Backspins, Drehungen auf dem Kopf nennt man Headspins. Dreht sich der Tänzer auf den Händen, so spricht man von Handspins oder auch Handglides.

Spider: Der Spider ist ein Move, der ein hohes Maß an Beweglichkeit erfordert. Der Tänzer hat die Knie auf seinen Schultern, direkt an seinen Ohren und muß auf seinen Händen und Füßen das Gleichgewicht halten.

Suicide: Todessprung, gemeint ist ein Sprung aus dem Stand auf den Rücken.

Sumos: Die Sumos sind Windmills, bei denen die Arme die Knie umschließen.

Supermans: Die Supermans zählen zu den Windmills und werden auf dem Brustkorb des Tänzers ausgeführt. Die Arme werden dabei weit herausgestreckt.

Swipes: Die Swipes gehören zu den Powermoves. Als Swipes bezeichnet man das waagerechte Drehen um die Köperlängsachse während Hände und Füße abwechselnd den Boden berühren.

Swirls: Die Swirls sind den Handglides zuzuordnen, doch dreht sich der B-Boy in diesem Falle nicht auf den Händen, sondern auf den Unterarmen.



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T

T-Flare: Begriff der das selbe wie einen Flare bezeichnet, wobei die Beine geschlossen bleiben.

Top Rocks: Top Rocks, Tanzschritte im Stehen.

Tornado: Der Tänzer macht die übliche Bewegung um in die Windmill zu springen. Sobald er mit dem Rücken den Boden berührt, zieht er die Beine ein und drückt sie dann ausgestreckt und zusammen raus. So vollführt er mehrere Drehungen ohne Bodenkontakt.

Trax: Mischung aus Headspin und Windmill. Der Kopf verlässt nie den Boden, die Arme werden nach jeder Umdrehung in den Bauch gestützt, damit sich der Tänzer hochdrücken kann. Der Rücken oder Bauch berührt nie den Boden! Von diesem Move gibt es viele Abwandlungen wie z.B.: One-Hand-Trax, Elbow-Trax etc.

Turtles: Turtles gehören zu den Floats. Der Tänzer dreht sich waagerecht über dem Boden. Die Gliedmaßen sind dabei angezogen.

Twists: Die Twists gehören zu den Powermoves. Hiermit bezeichnet man alle Drehungen um die Körperlängsachse. (Luftsprünge)



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U

Ufo: Begriff der eine Drehbewegung, also einen Spin, bezeichnet, bei dem die Arme gestreckt und die Kniegelenke außerhalb der Arme sind, hierbei haben die Füße keinerlei Bodenkontakt.

Uprocks: Uprocks bezeichnen eine bestimmte Form von Tanzschritten und eine Unterkategorie der Top Rocks.



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V



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W

Wulf: Wulf gehört zu den Floats. Der Tänzer schwebt mit seinem Körper waagerecht über dem Boden, wobei nur die Hände Bodenkontakt haben.

Worm: Hierbei liegt der Bauch des Tänzers auf dem Boden, gleich einem Wurm beginnt der Tänzer Wellen durch seinen Körper laufen zu lassen, die am Kopfende anfangen und bis zu den Füßen gehen.



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X



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Y



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Z



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#

99ers: Die 99ers (sprich: Ninety-Niners) gehören zu den Powermoves und bezeichnen Drehungen im Handstand.

1990er: Move bei dem sich der Breaker in den Handstand begibt und dann beginnt sich um die eigene Achse zu drehen und dabei von einer Hand auf die andere wechselt.

2000er: Hierbei begibt sich der Breaker in den Handstand, beginnt sich um die eigene Achse zu drehen und stößt schließlich sein gesamtes Körpergewicht vom Boden weg, um dann wieder auf seinen Füßen zu landen.

2001er: Hierunter versteht man das Drehen auf dem Handrücken während eines Handstandes.