18. 08.1933  Roman Polanski wurde in Paris als Kind polnisch-jüdischer Eltern geboren.
1937  Die Familie kehrte aufgrund des aufkommenden Antisemitismus nach Polen zurück, wo seine Mutter später im Konzentrationslager umkommt. Roman kann dem entgehen, weil er es schafft aus dem Krakauer Ghetto zu fliehen. Er musste ohne seine Eltern auskommen und sich vor den Nationalsozialisten verstecken. Er flüchtete sich in die Welt des Kinos und begann sich für die Schauspielerei zu interessieren.
1945 Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hattet er eine Stellung beim Rundfunk, wo er bei einigen Kinderhörspielen mitwirkte.  Später trat er auch im Theater auf.
1954-59 Polanski besuchte die Staatliche Filmhochschule in Lodz und absolvierte eine Ausbildung zum Regisseur. Außerdem besuchte er die Kunsthochschule in Krakau und hatte seine ersten kleinen Filmrollen als Schauspieler.
1958   Polanski dreht seine ersten Kurzfilme.
1962  Polanski schaffte mit "Das Messer im Wasser" den Durchbruch. Dieser Film, in Polen gedreht, erhielt den Kritikerpreis der Filmfestspiele von Venedig und wurde als bester ausländischer Film für den Oscar nominiert.
1964 "Ekel", Polanskis erster Film in englischer Sprache erhielt den "Silbernen Bären" bei der "Berlinale", den Filmfestspielen von Berlin..
1965  "Cul de Sac" ("Wenn Kattelbach kommt") wurde mit dem "Goldenen Bären" ausgezeichnet.
1967 Nicht nur einer unter vielen "Vampir-Filmen", sondern einen Kultfilm der aus der Masse heraussticht, schuf Polanski mit "The Fearless Vampire Killers or Pardon Me But Your Teeth Are In My Neck" ("TANZ DER VAMPIRE"). Er führte nicht nur Regie sondern übernahm eine Hauptrollen ,den Part des Alfred. Seine spätere Frau Sharon Tate spielte die Sarah.
1968  Erdreht in den USA "Rosemary's Baby" und wurde für den Oskar für das beste Drehbuch nominiert.
1969 Ein weiteres Schicksal erschütterte das Leben des Roman Polanski: Seine im 8. Monat schwangere Frau und vier  ihrer Gäste wurden in ihrem Haus in Los Angeles von Anhängern der Sekte um Charles Manson ermordet.
1972  Polanski kehrte nach Europa zurück und verfilmte Shakespeares "Macbeth".
1973  Mit Marcello Mastroianni drehte er die absurde Komödie "Was?"
1974  Sein größter Erfolg war die Hollywood-Produktion "Chinatown" mit Jack Nicholson, Faye Dunaway und John Huston. Der Film erhielt den Oscar für das beste Drehbuch und elf Nominierungen, unter anderem als bester Film und für die beste Regie.
1978 Polanskis Lebensmittelpunkt wurde nun Europa, da er die USA verlassen musste. Er stand unter dem Verdacht ein 13jähriges Mädchen unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben.
1979 Zurück in Europa drehte er "Tess", der drei Oscars für die beste Kameraführung, Ausstattung und Kostüme gewann. Inzwischen lebt Polanski wieder in Paris.
1986 Der Abenteuerfilm "Piraten" entstand.
1984 Seine filmische Schaffenspause füllte er mit dem Schreiben einer Autobiographie, "Roman by Polanski".
1988 Mit Harrison Ford in der Hauptrolle dreht er "Frantic", eine Hommage an Alfred Hitchcock.
1989 "Bitter Moon", seine vorerst letzte Regiearbeit entstand. Die Hauptrolle spielte Emmanuelle Seigner, die er später heiratete
1994 Polanski adaptiert Ariel Dorfmans erfolgreiches Bühnenstück "Der Tod und das Mädchen" mit Sigourney Weaver und Ben Kingsley.
4.10.1994 Die Welturaufführung des Musicals "Tanz der Vampire" unter der Regie von Roman Polanski fand im Wiener Raimund Theater statt.
1999 Polanski führte Regie bei "Die neun Pforten".
31.03.2000 Erste Aufführung des Musicals "Tanz der Vampire" in Stuttgart, produziert von der STELLA AG